Erfolgreiche Förderung: 252 neue Jobs entstanden

GÖTTINGEN. Ob die Anschaffung eines neuen Baggers oder einer Teigausrollmaschine, der Neubau oder die Erweiterung einer Produktionshalle. All diese arbeitsplatzschaffenden oder Arbeitsplätze erhaltenden Investitionsmaßnahmen waren im Rahmen der Förderrichtlinie des Landkreises Göttingen zur Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zuschussfähig. Nach Auslaufen des Programms ziehen Landrat Bernhard Reuter (SPD) und Detlev Barth, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH (WRG) jetzt eine positive Bilanz.

Für 149 Investitionsmaßnahmen wurden insgesamt 4,6 Millionen Euro Fördermittel bewilligt. Die Fördergelder stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und wurden zur Hälfte durch den Landkreis kofinanziert. Die Einzelförderungen betrugen abhängig von der Gesamtinvestitionshöhe und den zusätzlich geschaffenen Arbeitsplätzen zwischen 2.500 und 150.000 Euro. Damit wurden 27,3 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst, die für zusätzliches regionales Wachstum sorgten und geholfen haben, 252 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Davon waren 56 Ausbildungsplätze, die jungen Menschen aus der Region nun eine Perspektive geben. „Damit haben wir ein eigenes Beschäftigungsförderprogramm auf die Beine gestellt, das mit rund 18.300 Euro pro geschaffenem Arbeitsplatz sehr effektiv ist“, so Reuter. „Von der Förderung haben besonders das Handwerk und das Baugewerbe profitiert - Branchen, die kein anderes Förderprogramm so zielgerichtet erreicht“, ergänzt Barth. Beide bedauern, dass dieses effektive Zuschussinstrument künftig voraussichtlich nicht zur Verfügung steht, werben aber dennoch für eine kostenlose Fördermittelberatung durch die WRG.

Autor: Redaktion

Erschienen im Göttinger WirtschaftsDienst 27/2014.

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