Ruhstrat: Neubau soll stabiles Wachstum entfesseln

Seit dem Jahr 2007 hat sich die Ruhstrat GmbH mit der Umsiedlung auf ein neues Firmengelände beschäftigt. Aufgrund mangelnder Entwicklung am bisherigen Standort in der Bovender Ortschaft Lenglern hatte sich das damals inhabergeführte Unternehmen nach Alternativen in Heiligenstadt, Hedemünden und Bovenden umgeschaut. Nach der Fertigstellung der Produktionshallen im August sowie der Verwaltung im Oktober vergangenen Jahres konnte das Unternehmen nun am Samstag mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern offiziell die Einweihung des neuen Standortes im Bovender Teil des interkommunalen Gewerbegebietes „Area 3“ feiern. „Mit diesem Neubau haben wir das Fundament für eine weitere erfolgreiche Entwicklung gelegt“, freut sich Dr. Kersten Christoph Link, technischer Vorstand der Böblinger Eisenmann AG, über die 16 Millionen Euro teure Investition. 

Gemeinsam mit André Görnhardt, Geschäftsführer der Ruhstrat GmbH, hat er die Gäste begrüßt. Die 3.600 Mitarbeiter zählende Eisenmann-Gruppe hatte die 1888 gegründete Ruhstrat GmbH im Oktober 2011 von Inhaber Andreas Ruhstrat übernommen. Die Übernahme ermögliche ein weiteres Wachstum der Bovender Tochter und stärke zugleich das Portfolio der Böblinger. Innerhalb der Unternehmensgruppe stelle Ruhstrat das Kompetenz-Center für Industrieöfen bis 3.000 Kilowatt sowie für Transformatoren und Leistungswiderstände dar. Durch die Neuaufstellung soll Ruhstrat in den nächsten Jahren durchschnittlich um zehn Prozent wachsen und bis 2015 einen stabilen Jahresumsatz von 30 Millionen Euro erreichen. Die Mitarbeiterzahl soll in den nächsten zwei Jahren von derzeit 117 auf über 130 wachsen. Platz dafür gibt es auf dem 50.000 Quadratmeter großen Firmengelände mit 7.500 Quadratmetern Produktions- sowie bis zu 2.840 Quadratmetern Verwaltungsfläche genug. Auch die Option auf ein benachbartes Grundstück hat sich das Unternehmen gesichert - die vorherige Einengung in Lenglern gehört damit der Vergangenheit an.

 

Erschienen im Göttinger WirtschaftsDienst am 30. Januar 2013.

Autor: Andreas Bosk

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