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Logistikstandort: Spatenstich am Siekanger

Geben den Startschuss für die Erschließungsarbeiten am Göttinger Siekanger: Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, Staatssekretär Dr. Oliver Liersch und Klaus Hoffmann (v.l.)Geben den Startschuss für die Erschließungsarbeiten am Göttinger Siekanger: Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, Staatssekretär Dr. Oliver Liersch und Klaus Hoffmann (v.l.)
© GWG mbH

GÖTTINGEN. Der erste Spatentisch für die Erweiterung des Güterverkehrszentrums Göttingen (GVZ) am Siekanger ist gesetzt. Im Beisein von Dr. Oliver Liersch (FDP), Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, begonnen Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) und Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH (GWG), heute symbolisch die Erschließungsarbeiten. Die 33 Hektar große Fläche des Siekangers kann nun als Erweiterung des Kern-GVZ und als großflächiges Areal für die Ansiedlung von Logistikunternehmen erschlossen werden. Die Erschließungsarbeiten wurden ausgeschrieben und der Zuschlag erteilt. Der rechtsverbindliche Bebauungsplan wurde unter Berücksichtigung aller natur- und lärmschutzrechtlicher Vorgaben vom Rat der Stadt Göttingen beschlossen. Die jetzt beauftragten Bauleistungen liegen im kalkulierten Rahmen von rund 7,7 Millionen Euro. Der Standortvorteil des Siekangers bestehe in der guten Erreichbarkeit zur A7 und in der Möglichkeit, einen Schienenanschluss herzustellen, so Hoffmann. Somit könnten auch Direkt-Ladungsverkehre abgewickelt werden. Des Weiteren profitiere dieser Standort in erheblichem Umfang von der Entwicklungsdynamik der Logistikbranche. Ernstzunehmende Bewerbungen für Ansiedlungen lägen der GWG vor.

Die Erweiterung des Güterverkehrszentrums durch den Siekanger werde neue Arbeitsplätze schaffen und zudem bestehende Arbeitsplätze im gesamten niedersächsischen Raum sichern. „Ich freue mich, dass die Erweiterung des GVZ Göttingen jetzt in die Realisierung geht. Der Standort Göttingen profitiert aufgrund seiner zentralen Lage in Deutschland und seiner optimalen Einbindung in das Schienen- und Straßennetz in erheblichen Umfang von der Entwicklungsdynamik in der Logistikbranche. Die Region ist eine der ausgewiesenen Logistikregionen in Niedersachsen“, bringt Liersch seine Unterstützung zum Ausdruck.

01. Februar 2012 / RED
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