Künstler und Wissenschaftler: Michael Steup und Dr. Bernd-Peter Ernst (v.l.) bei der Einweihung.
GÖTTINGEN. Ein aus Granit geschaffenes Lambda ziert seit Kurzem den Eingangsbereich des Göttinger Technologie- und Gründerzentrums, das von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH (GWG) betrieben wird. Die hier in der Hannah-Vogt-Straße ansässige Seqlab - Sequence Laboratories Göttingen GmbH hat die Skulptur des Bildhauers Michael Steup an ihren Standort geholt.
Dr. Bernd-Peter Ernst, Geschäftsführer des 1996 gegründeten DNA-Dienstleisters, hat in dem eigentlich unbetitelten und für Interpretationen offenen Werk, das Lambda ausgemacht. „Ein Peak, ein visuell sichtbar gemachtes Signal, eine Schwingung, die das Ergebnis der Arbeit darstellt", sagt er. Zwischen der Arbeit des Künstlers mit dem schweren Granitblock, der zu einer leicht und unbeschwert erscheinenden Skulptur gewandelt wurde, sieht Dr. Ernst eine Parallele zur eigenen Arbeit: „Forschung ist eine harte und oft einsame Arbeit! Am Ende liegt das Ergebnis ganz klar vor uns – leichtfüßig findet diese Arbeit dann den Weg in die Lehrbücher“.
Einen besseren Platz als das Göttinger Technologiezentrum könne sich der Göttinger Wissenschaftler für dieses Kunstwerk nicht vorstellen. Außerdem sei das Lambda-Zeichen das ehemalige Firmenlogo der Firma SeqLab gewesen.
„So verbinden sich zukünftig Kunst und Wissenschaft vor dem GöTec und der Eingangsbereich wird durch dieses Kunstwerk aufgewertet“, freut sich auch Klaus Rüffel, GWG-Prokurist und Zentrumsleiter des GöTec.